Teammanagerbericht: TSG Wilhelmshöhe

Autor: Luisa Schaumburg

26.03.2019

Durch gute Moral ausgezeichnet

Bezirksoberliga Kassel-Waldeck | Teammanagerbericht TSG Wilhelmshöhe

Der stark dezimierte Kader der Wilhelmshöherinnen hegte für die Begegnung mit dem Favoriten wenig Hoffnung auf einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch dann eilten Nadine Ross (Stuttgart) und Lisa Uloth (Nachtdienst) überraschend zu Hilfe, und die Auswechselbank konnte aufatmen. Derart motiviert wurde die ausgegebene Parole „Slow Motion“ nicht mehr ganz so ernst genommen. Weder in der Verteidigung noch auf dem Weg nach vorn zeigte sich das Heimteam zurückhaltend. Dem gegnerischen Spiel merkte man dagegen die zunehmende Nervosität an. So handelte sich eine SVH-Spielerin nach einem unsanft gestoppten Tempogegenstoß von Svenja Handke-Zech den roten Karton ein.


Das ausgeglichene Halbzeitergebnis war zugleich Lohn und guter Ausgangspunkt. Doch dann erfolgte der Einbruch auf einen 6-Tore-Rückstand. Aber das Mizelli-Team bewies Nervenstärke, und kämpfte sich auf einen 12:13-Zwischenstand heran. Sollte sich eine Überraschung ankündigen? Leider nein. Wurfpech und Siebenmeter-Entscheidungen für die Gäste machten die aufkeimenden Hoffnungen zunichte. Aber auch wenn die schließlich zu hoch ausgefallene Niederlage dem Spielverlauf keine Rechnung trägt, gab es für die Wilhelmshöherinnen keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Sie haben mit guter Moral eine prekäre Situation gemeistert.

Für die TSG Wilhelmshöhe im Einsatz: Nadine Sandrock, Maitane Larrayoz Martinez und Maria Poth (alle Tor), Nadine Ross, Svenja Handke-Zech (2), Hannah Paul (4) Luisa Schaumburg (3/1), Swantje Knoch, Selina Rieger (3), Dagmar Weinhold (1), Lisa Uloth (1/1), Dörte Brunke.

Zum nächsten Heimspiel erwarten wir am 7. April um 16 Uhr die HSG Fuldatal/Wolfsanger I in der Halle Bad Wilhelmshöhe.

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