07.12.2018

"Mit Abstand ist unsere ,,Hölle-Nord‘‘ unantastbar."

Jannis Kothe von der ESG Gensungen/Felsberg in der Tür 7

Jannis Kothe von der ESG Gensungen/Felsberg Foto: ESG Gensungen/Felsberg

Dein Handball-Adventskalender mit Interviews aus der Region. In Tür 7 befindet sich Jannis Kothe von der ESG Gensungen/Felsberg. Er stand für ein Interview bereit.

Handball Nordhessen: Bist du mit deiner momentanen Leistung zufrieden?
Jannis Kothe: Zu 100% zufrieden ist man nie. Aber im Angesicht der Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison bin ich mittlerweile deutlich zufriedener. Allerdings fehlt mir in einigen Punkten noch die nötige Konstanz.


Handball Nordhessen: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft und im Verein?
Jannis Kothe: Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Selbst nach dem ungeplanten Fehlstart war die Stimmung nie schlecht. Weder in der Mannschaft, noch im Verein. Derzeit könnte es mit 8 Siegen in Folge kaum besser laufen. Das macht sich natürlich nicht nur innerhalb der Mannschaft bemerkbar, sondern auch im ganzen Umfeld.

Handball Nordhessen: An welches absolvierte Spiel musst du diese Saison besonders denken?
Jannis Kothe: An das Auswärtsspiel in Wettenberg. Dort haben wir nach einem 18:11 Rückstand noch einen 25:29 Sieg eingefahren und sind somit auf den dritten Tabellenplatz gesprungen.


Handball Nordhessen: Auf was für einen Platz befindet ihr euch am Ende der Saison?
Jannis Kothe: Ich hoffe das wir unter der Bestätigung unseres Potenzials es schaffen, uns unter den ersten drei zu halten.


Handball Nordhessen: In welcher Halle ist die Stimmung unantastbar?
Jannis Kothe: Es gibt sicherlich einige hitzige Hallen in der Oberliga Hessen aber mit Abstand ist unsere ,,Hölle-Nord‘‘ unantastbar.

Handball Nordhessen: Wo spielst du Auswärts ungern?
Jannis Kothe: In Wettenberg. Neben der späten Anwurfzeit um 20:00 Uhr ist die Halle von sich aus sehr unangenehm zu bespielen. Das Publikum gibt noch seinen Teil dazu bei, wobei das als nordhessische Mannschaft fast überall der Fall ist.


Handball Nordhessen: Wie schätzt du die Liga ein? Wer wird gegen den Abstieg spielen und wer wird Aufsteigen?
Jannis Kothe: Die Oberliga in Hessen hat, ohne die anderen Oberligen gut zu kennen, schon ein starkes Niveau. Nicht umsonst spielen die Aufsteiger der letzten Jahre keine schlechte Rolle in der 3. Liga.
Offenbach beweist sich derweil als starker Aufstiegsaspirant gefolgt von Kleenheim. Jedoch bedarf es neben hoher Qualität auch ein ordentliches Quäntchen Glück um letztendlich als einziger Aufsteiger die Saison zu beenden. Von daher wird es bis zum Ende spannend bleiben.
Gegen den Abstieg werden sicherlich Hüttenberg, Wiesbaden, Büttelborn, Babenhausen und Melsungen kämpfen. Natürlich bleibt aus norhessischer Sicht zu hoffen, dass die MT2 möglichst früh nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat.


Handball Nordhessen: Auf welches Rückspiel freust du dich am meisten?
Jannis Kothe: Auf das Derby in Melsungen.


Handball Nordhessen: Welche Mannschaft oder Spieler überrascht dich derzeit?
Jannis Kothe: Als Mannschaft sicherlich die MSG Körle/Guxhagen. Nach einer größeren Umstrukturierung im Kader haben sich die Jungs von einem gehandelten Abstiegskandidaten zu einem Favoritenschreck mit stabilem Punktekonto in der Landesliga entwickelt. Eine mehr als respektable Leistung!
Als Spieler überrascht mich Heinrich Wachs. Neben mehrfach überragenden Leistungen übernimmt er trotz seines jungen Alters eine hohe Verantwortung und lässt kaum den Eindruck erwecken, dass er letztes Jahr in der Landesliga gespielt hat.


Handball Nordhessen: Was erwartest du von der Heim WM der Männer?
Jannis Kothe: Ich hoffe, dass das deutsche Team es mindestens bis ins Halbfinale schafft. Auch wenn es nach der Verletzung von Julius Kühn sicherlich schwer wird. Ansonsten erhoffe ich mir eine gute Werbung für unseren Sport, damit auch in Zukunft die Vereine wieder von positiven Zahlen im Nachwuchsbereich profitieren können.

Vielen Dank Jannis!

Vertrag verlängert!

Zusätzlich verlängert Jannis Kothe bei der ESG!


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